Photovoltaik für Sägewerke, Tischlereien & Zimmereien in Tirol
Sägewerke, Tischlereien und Zimmereien verbrauchen viel Strom – und meist genau dann, wenn die Sonne scheint. Maschinen, Absaugung, Druckluft und Trockenkammern laufen tagsüber, während große Hallendächer oft ungenutzt bleiben. Wir prüfen für Ihren Betrieb Dachfläche, Verbrauchsprofil und mögliche PV-Erzeugung – inklusive Speicher, Energiegemeinschaft und Finanzierung. So entsteht ein Energiekonzept, das zu Ihrem Betrieb, Ihrer Liquidität und Ihrem Standort in Tirol passt.
Planung, Finanzierung und Umsetzung aus einer Hand
Was in einem Tiroler Holzbetrieb möglich sein kann
installierte PV-Leistung bei Tiroler Sägewerk.
Auf dem Hallendach eines Tiroler Sägewerks erzeugt seit Ende 2024 eine 99-kWp-Anlage Solarstrom für den eigenen Betrieb. Große Werks- und Lagerdächer bieten genau solche Flächen – meist flach oder leicht geneigt und ohne Verschattung.
des gesamten Strombedarfs bereits gedeckt.
Schon 2025 deckte das rund ein Drittel seines gesamten Strombedarfs mit der eigenen PV-Anlage – weil Maschinen und Trocknung vor allem tagsüber laufen, wenn die Sonne scheint.
zur Erstinschätzung durch unsere Expert:innen.
In einem unverbindlichen Beratungstermin besprechen wir, welches Potenzial Ihr Standort bietet – vorbereitet auf Basis von Dachfläche, Verbrauch und möglicher PV-Erzeugung.
Hoher Verbrauch. Tagsüber. Große Dächer.
Holzbetriebe verbrauchen Strom vor allem dann, wenn eine PV-Anlage am meisten liefert: tagsüber, während die Maschinen laufen. Sägen, Fräsen, Absaugung, Druckluft, CNC- und Abbundanlagen und – im Sägewerk – die Trockenkammer erzeugen einen hohen, gut planbaren Tagesbedarf. Entscheidend ist, ob Dachfläche, Verbrauchsprofil und Eigenverbrauch zusammenpassen.
Maschinenpark
Absaugung & Entstaubung
Stapler & Ladeinfrastruktur
Holztrocknung / Trockenkammer
CNC & Abbundanlage
Druckluft & Kompressoren
Lackiererei & Oberfläche
Ihre Potenzialprüfung vor dem Beratungstermin
Wir prüfen vorab in einer Beratung, ob Photovoltaik, Speicher, Finanzierung und Energiegemeinschaft für Ihren Standort sinnvoll zusammenspielen können.
Dachfläche & Statik
Hallendach, Ausrichtung, Neigung, Schneelast und nutzbare Flächen, inklusive der Tragreserven der Konstruktion.
Strombedarf & Lastprofil
Wann Ihr Betrieb Strom braucht: im Ein- oder Mehrschichtbetrieb, saisonal, an Produktionsspitzen.
Reale PV-Erzeugung
Welche Jahresproduktion an Ihrem Standort realistisch sein kann.
Eigenverbrauch & Speicher
Wie viel Solarstrom direkt von den Maschinen genutzt wird und ob ein Speicher sinnvoll sein kann.
Finanzierung & Investition
Wie sich die Umsetzung mit Blick auf Liquidität und betriebliche Kennzahlen prüfen lässt.
Energiegemeinschaft
Wie nicht selbst genutzter Strom regional weitergegeben oder mit weiteren Standorten geteilt werden kann.
Jetzt Potenzial ermitteln
Mit Adresse und Stromverbrauch im Handumdrehen zur Ersteinschätzung.
Kürzlich umgesetzte Projekte im Überblick
Photovoltaik ist der Anfang. Entscheidend ist das Gesamtsystem.
Eine PV-Anlage kann den Netzbezug reduzieren. Noch stärker wird die Lösung, wenn Erzeugung, Speicher, regionale Stromnutzung, Finanzierung und Umsetzung als Komplettlösung gemeinsam geplant werden.
Solarstrom erzeugen
Strom direkt auf dem Hallendach produzieren.
Im Betrieb nutzen
Maschinen, Absaugung und Druckluft gezielt mit Solarstrom versorgen.
Speichern
Solarstrom für Rand- und Abendzeiten oder Lastspitzen besser verfügbar machen.
Regional teilen
Nicht selbst genutzten Strom über eine Energiegemeinschaft teilen.
Umsetzen & finanzieren
Planung, Finanzierung und Ausführung gemeinsam starten.
Besonders interessant für stromintensive Holzbetriebe in Tirol
Photovoltaik wird vor allem dann spannend, wenn hoher Tagesverbrauch, große Dachflächen und ein langfristiger Investitionshorizont zusammenkommen. Je nach Gewerk sieht das etwas anders aus
Sägewerke
Sägelinien, Entrindung, Hackschnitzelaufbereitung und vor allem die Holztrocknung sorgen für hohen, oft durchgehenden Stromverbrauch. Große Hallendächer bieten reichlich Fläche.
Tischlereien
CNC, Absaugung, Druckluft und Lackiererei erzeugen planbare Tageslasten – ein günstiges Profil für hohen Eigenverbrauch.
Zimmereien
Abbundanlage, Maschinenpark und Hallenflächen; ideal, wenn zusätzlich E-Stapler oder Lieferfahrzeuge geladen werden.
Holzbau & Fertigteilbetriebe
Großflächige Produktionshallen und hoher Maschineneinsatz treffen auf ein nachhaltiges Markenbild, das Solarstrom glaubwürdig unterstreicht.
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Häufig ja. Holzbetriebe haben einen hohen Stromverbrauch durch Maschinen, Absaugung, Druckluft und teils Trocknung – und der fällt überwiegend tagsüber an, wenn eine PV-Anlage am meisten liefert. Ob sich eine Anlage konkret lohnt, hängt aber immer von Dachfläche, Statik, Verbrauchsprofil, Eigenverbrauch, Strompreis, Förderung und Netzanschluss ab.
Das hängt vom Schicht- und Lastprofil ab. Weil Maschinen, Absaugung und Kompressoren tagsüber laufen, kann ein großer Teil des Solarstroms direkt im Betrieb genutzt werden. Bei guter Dimensionierung sind hohe Eigenverbrauchsanteile möglich. Genauer wird es, wenn die realen 15-Minuten-Verbrauchsdaten ausgewertet werden – sie zeigen, wann der Strom tatsächlich gebraucht wird.
Die sinnvolle Größe ergibt sich nicht allein aus der Dachfläche, sondern daraus, wie gut die Erzeugung zum Verbrauch passt. Auf typischen Hallendächern sind Anlagen von rund 50 bis 150 kWp möglich, bei größeren Betrieben auch mehr. Eine etwas kleinere, gut auf den Verbrauch abgestimmte Anlage kann wirtschaftlich sinnvoller sein als eine maximale Dachbelegung mit hohem Überschuss.
Nicht automatisch. Da viele Holzbetriebe tagsüber arbeiten, kann oft schon ohne Speicher ein großer Teil des Solarstroms direkt genutzt werden. Ein Speicher kann interessant werden, wenn Lasten in die Abend- oder Nachtstunden fallen, Lastspitzen reduziert werden sollen, E-Stapler geladen werden oder ein Mehrschichtbetrieb vorliegt. Ob er sich rechnet, sollte anhand von Lastdaten geprüft werden.
Das lässt sich erst nach Prüfung der Statik sagen. Gerade bei größeren oder älteren Werkshallen sind Tragreserven, Schneelast und Dachaufbau entscheidend – in Tirol kommt die Schneelast besonders zum Tragen. Geprüft werden außerdem Dachhaut, Befestigung, Brandschutz und Wartungswege. Häufig sind Hallendächer gut geeignet, eine Einzelprüfung ist aber immer nötig.
Eine Energiegemeinschaft kann ein zusätzlicher Baustein sein, wenn der Betrieb nicht den gesamten erzeugten Strom selbst nutzt. Nicht verbrauchter Solarstrom kann regional weitergegeben oder mit weiteren Standorten geteilt werden. Dadurch bleibt Strom stärker in der Region. Wichtig: Eine Energiegemeinschaft ersetzt kein Energieversorgungsunternehmen, sondern ergänzt die bestehende Versorgung.
Ja. Damit ein wirtschaftlich sinnvolles Projekt nicht an der Anfangsinvestition scheitert, lassen sich Investition, Förderungen, Liquidität und Umsetzungszeitpunkt gemeinsam betrachten. Bei Raiffeisen Regenerative können Planung, Umsetzung und Finanzierung aus einer Hand gedacht werden – für manche Betriebe kann auch Leasing oder Mietkauf eine Option sein.
Geprüft werden Dachfläche und Statik, Standort, Strombedarf und Lastprofil, mögliche PV-Erzeugung, Eigenverbrauch, Speicherbedarf, Finanzierung und eine mögliche Einbindung in eine Energiegemeinschaft. Ziel ist keine Standardempfehlung, sondern eine erste Einschätzung, welche Lösung für Ihren Betrieb sinnvoll sein kann.
